kräuseln / smoken

mit einem elastischen Unterfaden

Die Begriffe kräuseln und smoken werden dir vielleicht etwas sagen.
Es sind die hübschen, gerafften Nähte, so nenne ich sie jetzt einmal.
Wer kennt nicht die tollen Sommerkleider, die durch das smoken so schön bequem sind? Oder mal hier und da ein paar gekräuselte Nähte am Ärmel?
Solche Details zaubern wunderschöne und einzigartige Kleidungsstücke.


Und jetzt kommts: Das ist überhaupt nicht schwer!
Egal ob Anfänger/in oder Fortgeschrittene/r: Du kannst das!


Ich zeige dir in diesem Beitrag wie das funktioniert.

Falls es dir einfacher fällt das Ganze als Video zu schauen,
dann klick dich nachher mal rüber zu meinem Instagram Profil und schaue dir meine Videoanleitung im Storyhighlight ‚kräuseln‘ an.
Dort zeige ich es dir am Beispiel eines Oversize Shirts.


Anleitung:
kräuseln / smoken mit einem elastischen Unterfaden

Zuallererst benötigst du einen elastischen Nähfaden.
Den bekommst du beim Stoffhändler deiner Wahl oder auch zahlreich online. Ich nutze in diesem Beispiel den Elastic-Nähfaden in 0,5 mm Stärke von Prym.

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Elastische Fäden gibt es von vielen unterschiedlichen Marken, schau welcher dir am besten gefällt. Manchmal muss man sich auch etwas herumprobieren, bevor man das passende Garn für sich entdeckt hat.
Dass du bei Nähgarn nicht auf die günstigste Variante zurückgreifen solltest, sollte dir hoffentlich klar sein. 🙂

Den elastischen Nähfaden musst du nun zunächst per Hand auf deine Unterfadenspule wickeln. Ziehe dabei etwas an dem Faden, sodass du ihn leicht gedehnt auf die Spule wickelst.
Zieh nicht zu stramm, du musst das nicht mit Gewalt machen.
Leicht gedehnt! 😉

Dann steckst du die Spule wie gewohnt in deine Spulenkapsel und zurück in die Nähmaschine.

Als Oberfaden kannst du hier jegliches Garn verwenden, welches du möchtest. Achte aber auch hier bitte auf Qualität, denn das verleiht deinem Kleidungsstück eine längere Lebensdauer!

Hier siehst du den roten Oberfaden und das weiße,
elastische Nähgarn als Unterfaden.

Um das Ganze etwas veranschaulicher für dich zu gestalten, habe ich in meinem Beispiel auf einem Reststück dunkelblauer Viskose genäht, den elastischen Faden in weiß und den Oberfaden in rot gewählt.
Wähle für dein Projekt bitte farblich passendes Garn.

Nun kann es auch schon losgehen.
Schnapp dir ein Teststück, auf dem du zunächst üben kannst.
Wähle den Geradstich aus und probiere zunächst welche Stichlänge für dein Projekt am besten funktioniert.
Ich nähe beim kräuseln meist mit der Stichlänge 3.

Vergiss nicht, deine Naht am Anfang und am Ende zu verriegeln, damit sich die Nähte nicht lösen können.
Wundere dich bitte nicht, falls sich die ersten Stiche nicht kräuseln sollten, das kann vorkommen und ist normal. Nach ein paar weiteren Stichen kannst du dann aber bereits erkennen, wie sich dein Stoff hinter deinem Nähfüßchen zusammenzieht.


So nähst du nun die Strecke ab, die du gern gekräuselt haben möchtest.

Du kannst natürlich auch mehrere Nähte nebeneinandersetzen.
Das nennt man smoken.
Achte hier darauf, dass du deinen Stoff mit beiden Händen gleichmäßig soweit dehnst, dass deine vorherige Naht flach aufliegt und nähe im immer gleichen Abstand weitere Kräuselnähte.
Durch den roten Oberfaden kannst du es hier auf den Bildern sehr gut erkennen.

And, that’s it!

Ich hoffe ich konnte dir mit der Anleitung helfen deinen neuen Kleidungsstücken ein paar Details zu verleihen oder alte Oversize Shirts wieder zu neuem Leben erwecken!

Ich freue mich immer über Feedback und Bilder von euren Werken!
Nutze dafür auf Instagram den Hashtag #sewitcurvy
oder verlinke mich mit @sew.it.curvy!
Gerne darfst du außerdem diesen Beitrag teilen und mir einen Kommentar dalassen, ob die Anleitung hilfreich für dich war.
Vielen Dank für deine Unterstützung!


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