Ich habe da in meiner Nähecke so eine Kiste stehen.
In dieser Kiste befinden sich all‘ meine aussortierten Sachen.

Egal ob zu groß oder zu klein geworden, mit Löchern, Waschspuren oder
sie gefallen mir einfach nicht mehr.

Und ab und zu, da wühle ich dann mal in dieser Kiste.
Dann, wenn ich neue Inspirationen brauche.
Und vor kurzem, da entdeckte ich dann wieder eine Bluse von mir, die ich
schon eine ganze Weile nicht mehr getragen hatte.
Ich mag den Ausschnitt total gern und obenrum sitzt sie auch sehr gut,
aber nach der zweiten Schwangerschaft war da für meinen Bauch einfach nicht mehr genügend Platz.
Passiert.

Und zudem fand ich dort in dieser Kister auch noch ein Sommerkleid.
Das hatte ich mir während der Schwangerschaft für den Hochsommer gekauft. Das Kleid hat mir nämlich ganz schön viel Platz für den Bauch geboten.

Also entschloss ich mich diese beiden Kleidungsstücke zu kombinieren.
Ich würde jetzt hier furchtbar gern Fotos einblenden,
aber da ich bis dahin nicht den geringsten Schimmer davon hatte später mal einen Blog zu eröffnen, habe ich das ganze Prozedere nicht festgehalten.

Ist aber auch nicht schlimm, denn ich denke wenn ihr euch das Foto anseht, seht ihr schon ganz genau was ich gemacht habe.

Undzwar habe ich die Bluse mit genügend Nahtzugabe unterhalb der Brust abgeschnitten und habe mir dann an mir selbst ausgemessen, wie lang mein Kleid werden soll.
Diese Maßangabe habe ich dann von unten am Kleid beginnend übertragen und auch dieses abgeschnitten.
Warum von unten? Na, weil man dann doch so schön den unteren Saum behalten kann und ihn nicht selbst wieder nähen muss.

So habe ich nun beide Teile also rechts auf rechts aneinander genäht.
Im Spiegel sah es dann aber leider doch noch nicht ganz genauso aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Problem: Das Kleid bot mir eben sehr viel Platz am Bauch, den ich jetzt aber gar nicht mehr benötige.
Die Lösung: Gummiband!

Ich hab mir also ein Gummiband geschnappt und es mir so um die Taille gelegt, sodass es unter Zug ist, ich mich aber noch wohl darin fühle.
Es gibt doch nichts schlimmeres, als wenn den ganzen Tag etwas in deiner Taille ziept, oder?
Und weil ich das Gummiband nicht direkt auf Bluse oder Rockteil nähen wollte, habe ich es an die Nahtzugabe genäht.

 Und, et voila, das wars!
 So simpel kann es sein 
Kleidung upzucyclen. 

Ich habe mich kurz vor dem Schreiben dieses Eintrags gefragt ob das wirklich Sinn macht, darüber einen Blogpost zu verfassen.
Aber ich bin der Meinung: Ja!

Denn was ich damit ausdrücken möchte ist:
Es müssen nicht immer furchtbar aufwendige Upcycling-Projekte sein!

Manchmal reichen 2 Schnitte und 1 Naht und du hast dir ein wundervolles, neues Kleidungsstück gezaubert in dem du dich wohlfühlst.

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